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Festkonzept steht – Der SC Trebbin feiert sein 20-jähriges Bestehen

Dienstag, 1.Mai 2012

Bei der Mitgliederversammlung Ende April wurde das Konzept schon vorgestellt, in den nächsten Monaten sollen nun noch die Feinheiten abgestimmt werden: Der SC Trebbin feiert am 29.09.2012 im und am Trebbiner Sportkomplex sein 20-jähriges Bestehen. Viele sportliche und kulturelle Höhepunkte sollen den Tag zu einem ganz Besonderen in der Geschichte des Vereines machen.

Für diejenigen, die sich seit 1992 besonders hervorgetan haben, wird es am Vorabend des Vereinsfestes eine Festveranstaltung mit geladenen Gästen in der Sporthalle geben. Am Samstag dann tritt der Sport in den Vordergrund: Die Sektionen Fitness, Tanz, Leichtathletik und Handball verdeutlichen ihre Präsenz auf unterschiedliche Art und Weise. Die Leichtathleten etwa wollen Wettbewerbe wie „Der schnellste Trebbiner“ ausrufen, die Handballer planen ein Show-Spiel am Nachmittag und die Tänzer bieten ihre Performance auf einer Bühne.

Aufgrund der Zusammenlegung des SC-Festes mit dem Trebbiner Oktoberfest werden neben den Tänzern auch andere kulturelle Höhepunkte gesetzt. So ist Blasmusik am Nachmittag geplant, abends wird ein DJ im Festzelt tonangebend sein. Die gesamte Veranstaltung soll auf den Schulhöfen der Trebbiner Schulen stattfinden, für leibliches Wohl wird gesorgt sein. Der SC Trebbin wird eine Bühne haben, um sich und seine erfolgreiche Arbeit der letzten 20 Jahre zu präsentieren – und die ganze Clauertstadt soll mitfeiern.

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Kraftakt zur Vizemeisterschaft

Sonntag, 6.Mai 2012

„Ganz nebenbei: Wir sind Vizemeister. Also fast ganz oben.“ Die Freude über den zweiten Tabellenplatz war nicht nur Zeremonienmeister Silvio Kahle anzumerken, das ganze Verbandsligateam des SC Trebbin feierte die beste Saisonendplatzierung seit 2006 mit „Vize, Vize“-Rufen. Zuvor allerdings war ein Kraftakt gegen die HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf notwendig, um den Tabellenvierten nach zwischenzeitlichem 5-Tore-Rückstand doch noch mit 32:29 in die Knie zwingen zu können.

Bereits in der Anfangsphase ließen die Clauertstädter einige Chancen gegen die junge Teltower Mannschaft (Durchschnittsalter 26 Jahre) liegen und liefen so beim 5:7 nach zehn Minuten einem Rückstand hinterher. Unkonzentriertheiten wie zwei vergebene Tempogegenstöße durch Arne Pfaender nutzten die Gäste zu schnellen Angriffen. „Wir ließen sie im Spiel und machten die einfachen Bälle nicht“ ärgerte sich Trainerin Grit Griebsch, denn nach einer Viertelstunde lag ihr Team bereits mit 6:10 in Rückstand. 

Nicht nur im traditionell torreichen Trebbiner Angriffsspiel, sondern besonders im Abwehrverband zeigten sich einige Schwächen – weswegen die Teltower kurz vor der Halbzeit sogar mit fünf Toren Abstand vorn lagen. Mit Christian Hofmann aus der 2.Mannschaft kam bereits der dritte Torhüter im SC-Tor zum Zug, ein Zeichen für die Unzufriedenheit der Trebbiner Verantwortlichen mit der Abwehr. Bis zur Halbzeit wenigstens holten die Hausherren ein wenig auf, Topscorer Torsten Wagner (8 Tore) sorgte kurz vor dem Pausenpfiff für den 16:18-Anschluss. „Das war schon ein Spiegelbild des Hinspiels“ fasste Trainer Dirk Griebsch die erste Halbzeit zusammen, „da lagen wir auch 15:20 hinten zur Pause.“

Zu Beginn der zweiten Hälfte jedoch war die Trebbiner Aufholjagd beendet, die Gäste erhöhten wieder auf 17:22. Insbesondere ein Verdienst von Rückraumspieler Dave Skuddis (9 Tore), den die SC-Abwehr nie in den Griff bekam. Allerdings stabilisierte sich der Deckungsverband der Hausherren in der Folge, Grund dafür: Eine Umstellung auf eine offensive 3:3-Variante. „Mit der offenen Abwehr haben sie zu tun gehabt, das war entscheidend“ erklärte Grit Griebsch den Vorzug der taktischen Maßnahme, die die Gastgeber nach einer Dreiviertelstunde wieder auf 23:24 herankommen ließ. Insbesondere Thomas Bien (6 Tore) erzielte wichtige wie sehenswerte Treffer; auch Arne Pfaender zeigte nun, warum er jüngst von der Brandenburger Handballgemeinde vorläufig auf Platz 2 des „Führungsspielers des Landes Brandenburg“ gewählt wurde.

Die junge Gästemannschaft aus Teltow verstrickte sich mit fortlaufender Spieldauer in Diskussionen mit den Schiedsrichtern, die Zeitstrafen zur Folge hatten. Das stieß auch Grit Griebsch bitter auf: „Arroganz kommt vor dem Fall - die Gäste sind in einer derartigen Überheblichkeit aufgetreten, dass ich meinen Spielern bei einer Niederlage böse gewesen wäre.“ Zu der kam es allerdings nicht: Nachdem Torsten Wagner in der 51.Minute den 25:25-Ausgleich erzielte, gingen die Hausherren wieder in Führung. Vier Minuten vor dem Ende schien beim 29:26 eine Vorentscheidung gefallen, doch nur Torhüter Maximilian Schulze war es durch zwei tolle Paraden in der Schlussphase zu verdanken, dass der Abstand bestehen blieb. Die SC-Sieben gewann die Partie mit 32:29 und beendet die Saison hinter dem souveränen Meister aus Wünsdorf auf Platz Zwei.

Zurückblickend also eine gelungene Spielzeit 2011/2012, denn die Vorgabe von Platz Fünf wurde deutlich übertroffen. „Obwohl wir mit rätselhaften Niederlagen dazu beigetragen haben, dass der Abstiegskampf spannend geblieben ist“ resümierte Grit Griebsch schmunzelnd, „die Liga war aber sehr ausgeglichen dieses Jahr.“ Auch eine Niederlage gegen die Teltower hätte zu Platz Zwei gereicht, da Mitkonkurrent Calau mit 34:30 bei Blau-Weiss Dahlewitz verlor – aber mit einem Sieg im Gepäck ließen sich die treuen SC-Fans das gesponsorte Freibier dann doch lieber schmecken.

INFO: Der SC Trebbin bietet am 10.05., 24.05. und 31.05. in der Zeit von 18.00 bis 19.30 Uhr zum ersten Mal Frauenhandball-Training an. Alle interessierten Damen sind herzlich im Sportkomplex Trebbin willkommen.

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1. Qualifikationswettkampf für die Leichtathletik-Jugend WM

Montag, 14.Mai 2012
Auf Einladung des Zehnkampf-Bundestrainers der Jugend nahm der Trebbiner Zehnkämpfer Florian Rantzsch am 1. Qualifikationswettkampf der Altersklasse U 20 in Mannheim am 12./13.Mai 2012  teil. Elf deutsche Athleten gingen an den Start, um sich eines von zwei Zehnkampf-Tickets für die Jugend WM im Juli in Barcelona zu erkämpfen.
Der erste Wettkamptag lief für den Trebbiner außerordentlich gut.
Er erzielte drei persönliche Bestleistungen: 11,31s im 100m-Lauf, 14,16m mit der Kugel und 50,12s im 400m-Lauf.
Die Hochsprunglatte überquerte er bei 1,85m, und im Weitsprung konnte er 6,21m für sich verbuchen.
Am 2.Tag startete Florian wieder mit einer persönlichen Bestleistung: 110m-Hürdenlauf in 15,26s.
Im anschließenden Diskuswurf konnte er - genau wie beim vergangenen Abendsportfest - leider nicht an seine sonst so stabilen 42- und 43m-Würfe anknüpfen, und blieb mit 35,65m unter seiner Leistungsgrenze. Sehr viele wertvolle Punkte fehlten so in der Endabrechnung. Noch mit seinem Schicksal hadernd, fehlte im folgenden Stabhochsprung die volle Konzentration. Nach 3,80m ging nichts mehr, obwohl er im Training schon die 4,10m souverän meisterte.
Dann ging es wieder bergauf: Im Speerwurf landete das Wurfgerät bei 46,61m- neue persönliche Bestleistung!
Im abschließenden, bei den meisten Zehnkämpfern unbeliebten 1500m-Lauf zeigte Florian noch einmal, wozu er nach zwei langen Zehnkampftagen imstande ist:
wieder neue persönliche Bestleistung in 4:39,22min.
Es ist bisher einmalig, sich innerhalb von zwei Tagen in sechs Disziplinen wesentlich zu verbessern, wobei beide Sprintergebnisse jeweils mit über 800 Punkten bewertet wurden.
Am Wettkampfabschluß standen 6.832 Punkte zu Buche. Das ist eine Steigerung um 222 Punkte gegenüber 2011 und gleichzeitig
                                  Platz fünf in der deutschen Spitze der Zehnkampf-Jugend.
Nach der Siegerehrung verabredeten sich die jungen Athleten, die bei diesem Wettkampf wie eine Zehnkämpfer-Familie durch dick und dünn gegangen sind, für den 2. und letzten Qualifikationswettkampf  am 02./03. Juni in Bernhausen bei Stuttgart, um dort noch einmal um Zehnkampfpunkte zu ringen. Diese einmalige Chance wird auch Florian wahrnehmen.
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